Immer
wiederkehrende entzündliche Erkrankungen im Mund sind häufig Ausdruck
einer chronischen Infektion, mit der das Immunsystem überfordert ist.
Das betrifft besonders die Zahnbetterkankungen (Parodontitis), für die
die Schulmedizin bisher kein überzeugendes, nachhaltiges
Therapiekonzept bereithält. Immer neue Antibiotikagaben haben keine
Aussicht auf nachhaltige Verbesserung, sondern bewirken das Gegenteil.
Autovaccine
können die überschießende Entzündungsreaktion des Zahnhalteapparates,
die zum Kieferknochenschwund und Zahnverlust führt positiv beeinflussen
(„Immunmodulation“), d.h. Entzündungssymptome werden messbar
zurückgeführt! Die Kontrolluntersuchungen nach Autovaccine-Therapie
können in größeren Abständen durchgeführt werden, weil die
Infektionsanfälligkeit insgesamt abnimmt, nicht nur im Mundbereich.
Besonders erfolgversprechend ist die Gabe von Autovaccinen als Präventivmaßnahme.
Der Zusammenhang von Parodontitis und Allgemeinerkrankungen ist
belegt und derzeit Gegenstand einer großen Studie in
Mecklenburg-Vorpommern (SHIP-Studie).
Wer nicht an Parodontitis erkrankt, ist auch weniger gefährdet bei
Herzerkrankungen und beim (Alters-)Diabetes.
Mundgeruch ist bei über 90 Prozent der Betroffenen auf
geruchsbildende Bakterien im Mund zurückzuführen. Probiotika und
Autovaccine in Verbindung mit professioneller Zahnreinigung und ggf.
weiteren parodontologischen Maßnahmen beenden mit hoher
Erfolgswahrscheinlichkeit die Erkrankung, die man nur hinter
vorgehaltener Hand anzusprechen wagt.
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